Anregung: Muß der Schwerbehindertenausweis so groß sein?

Eine der besten Anregungen beim Weltkongress von Inclusion International war meiner Meinung nach, die Frage nach der Größe des Schwerbehindertenausweises! Die Bilder zeigen deutlich welche Unförmigkeit der Schwerbehindertenausweis im Vergleich zu Führerschein oder Personalausweis hat.

Das der Schwerbehindertenausweis eine lange Geschichte hat und aus der Versorgung von Kriegsinvaliden entstanden ist, kann man HIER nachlesen.

HIER steht auch, was die einzelnen Merkzeichen bedeuten! Natürlich auch welche Rechte und Erleichterungen damit haben kann!

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Über vonwegenbehindert

Dies ist der Blog von und für Klienten einer Behinderteneinrichtung im Süden der Republik. Es ist ein Versuch, eine Plattform zu schaffen die in erster Linie Menschen mit einer geistigen Behinderung und deren Unterstützer nützen sollen. Ob´s klappt .... ????
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2 Antworten zu Anregung: Muß der Schwerbehindertenausweis so groß sein?

  1. Dorothea Isserstedt schreibt:

    Hallo !
    Die Seite ist ja sehr informativ und anregend !

    Mein mann und ich,wir sind auch behindert.Mein mann geht auch schon seit DDR – Zeiten
    in eine Werkstatt für behinderte Menschen.Ich selbst habe auch dort einige Monate gearbeitet.
    Ist insgesamt keine schlechte Sache . Der Schreiber hat auch recht,wenn er schreibt,dass
    es trotz Bemühens um Inklusion immer Menschen geben wird,die nur dort arbeiten können,
    zumal in normalen Betrieben eine bestimmte Leistungsmenge geschafft werden muss.
    Mein Mann war zu DDR – Zeiten auch gut eingeliedert in einen normalen Betrieb,aber als
    seine Leistung nachlies,musste er gehen.

    Vorbei… aber bei der Sache mit der Eingliederungshilfe und beim vorausdenkenden
    Sparen …zum Beispiel für die Beerdigung……dass das fast unmöglich ist…..da blieb mir ja die Sprache weg,das wusste ich nicht. Ich weiss nur,dass man normalerweise nur entweder von Rente lebt oder in die Werkstatt geht und dass es da für die neuen Bundesländer eine Ausnahmeregelung gab.
    Was uns auch erklärt wurde bei einer Versammlung: normalerweise haben Heimbewohner keinen
    Anspruch auf weitergehende Freizeitbetreuung.Das heisst,wer nicht in einer Werkstatt arbeiten kann,hat keinen Aspruch auf sonstige Förderung.Ich weiss zum Glück auch,dass das nicht gaz so streng gehandhabt wird,je nachdem,wie es beim Personal aussieht.
    Neu war mir auch,dass Behinderte in Werkstätten unbedingt mit 60 in Rente gehen müssen…….
    gibt es denn dafür ein Gesetz oder eine Verordnung ?
    Machen Sie weiter so.Hier versteht man wenigstens,um was es geht.
    Freundliche Grüsse D.Isserstedt

  2. Dorena schreibt:

    Dem habe ich auch 6Jahre später nix hinzuzufügen……ausser, dass ich traurig bin über den Murx, den die Bundesregierung fertigbringt mit dem Bundesteilhabegesetz, denn es ist nichts halbes und nix ganzes dabei rumgekommen. Sonst hätten die Aktiven nicht so offensichtlich ihrem Ärger Luft gemacht. Gruss Dorena

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